WIR SIND GLÜCKLICH UND ÜBERWÄLTIGT ÜBER DIE EINSATZBEREITSCHAFT UNSERER ERNTERETTER

Rund 200 unserer regionalen Helferinnen und Helfer sind mit Begeisterung bei der Erdbeerernte im Einsatz

Wir waren vor Ort auf dem Feld und haben uns mit einigen ERNTERETTERN unterhalten. Sie heißen Greta, Daniel, Johannes, Waldemar, Chelsea und Sabrina und haben eins gemeinsam: Sie pflücken jeden Tag von früh bis spät süße, rote Früchtchen.

Heute stellen wir euch Sabrina vor:

Sabrina ist in Kurzarbeit, denn Events gibt es gerade keine. Also war sie auf der Suche nach einer Arbeit vor der Haustür, „wo ich mit dem Fahrrad hin kann.“ Sie kommt aus Oberschopfheim und vor ihrer Haustür befinden sich die Erdbeertunnel von Wendelin Obrecht, Vorstandsvorsitzender der Obstgroßmarkt Mittelbaden eG. Die hat sie gesehen, recherchiert, wer der Betreiber ist. Ein Telefonanruf genügte und sie war dabei. Sie arbeitet erstmals auf dem Feld, eine neue Erfahrung. „Ich wusste, dass Landwirtschaft kein Zuckerschlecken ist.“ Denn sie haben daheim auch Obstbäume und eine kleine Brennerei. „Aber nach dem ersten Tag auf dem Feld, kam ich abends von der Couch nicht mehr hoch.“ Ihr Arbeitgeber beruhigte sie jedoch. „Ab dem dritten Tag wird es besser.“ Und so war es auch, der Muskelkater ließ nach. „Ich fühle mich wohl im Team“, strahlt sie. Und Wendelin Obrecht lobt: „Sie ist eine wirklich gute Erntehelferin.“ Gepflückt wird von 6 bis 16.30 Uhr. „Jede Beere wird von Hand gepflückt. Da merkt man, was für eine Arbeit dahinter steckt.“

Was sie an Beeren aussortiert, nimmt sie mit heim. „Das gibt frische Erdbeermarmelade. Die ist meist schneller weg als neue nachkommt.“ Sie ist froh, dass sie diese Arbeit gewählt hat. Wer natürlich nur an einem Tag in der Woche und für wenige Stunden arbeiten will, hat es schwerer. Da ist dem Landwirt nicht gedient. Ihr Fazit fällt dennoch deutlich aus. „Wer Erntehelfer machen will und auf Kompromisse eingeht und zeitlich flexibel ist, findet einen Job.“ Jederzeit würde sie wiederkommen, freut sich aber auch wieder auf ihre Arbeit bei der Scheibel Schwarzwald-Brennerei in Kappelrodeck, wenn sie wieder Tastings organisieren darf.

In den nächsten Tagen ergreifen weitere Helferinnen und Helfer das Wort. Seid gespannt!

#ERNTERETTERortenau

Foto: Jigal Fichtner